Glossar

Verzeichnis häufig verwendeter Begriffe auf dieser Homepage samt ausführlicher Erklärung.


Application Anwendungsprogramm oder Computerprogramm.


Assessment Prüfung. Entweder durch Fragen oder als Überprüfung des Lernfortschritts einer interaktiven Simulation. Bestimmtes Verhalten (Verweildauer auf der Seite, Orte die angeklickt wurden etc.) kann gespeichert und ausgewertet werden. Als Self-Assessment bekommt nur der jeweils getestete die Ergebnisse.


Bildschirmauflösung beschreibt umgangssprachlich die Anzahl der Pixel eines Bildschirms. Diese Größe kann sehr unterschiedlich sein. Breitbildmonitore haben eine andere Auflösung als alte Laptops oder neue Bildschirme. Bei der Erstellung von Programmen für das Internet muss darauf geachtet werden, dass die Programme nicht „zu groß“ für bestimmte Bildschirme sind.


Blended Learning Eine Mischform aus Präsenzveranstaltungen und einer oder mehrerer Online-Phasen. Die Präsenzveranstaltungen sind meistens der Kick off, um das Lernprogramm und den Tutor vorzustellen und Fragen der Lerner zu klären. Weitere Präsenzveranstaltungen können dann je nach Bedarf während oder nach der Online-Phase eingestreut werden.


CBT

Computer Based Training. E-Learning, dass für den Computer optimiert wurde. Der Unterschied zum WBT liegt in der Konzeption und technischen Umsetzung und Distribution. Optisch nicht unbedingt von einem WBT zu unterscheiden.


CMS

CMS Content Management System. Mit einem CMS können Webseiten ohne Programmieraufwand einfach verwaltet werden.


Demosystem simuliert ein Live System zu Test- und Trainingszwecken. Datenverlust und Systemabsturz haben hier keinen größeren Schaden zur Folge, da nicht mit „echten“ Daten gearbeitet wird.


Drag&Drop Ziehen und Ablegen. Eine wichtige Methode zur Bedienung von Benutzeroberflächen. Man greift ein Element mit der Maus und lässt es über einem anderen Bereich los, z.B. um Dateien auf dem Desktop zu verschieben.


Drop Down Ein Element, dass eine Auswahlliste enthält, die erst nach dem klicken nach unten oder oben herausfährt. In einem Word Dokument wird z.B. die Schriftart mit einem DropDown Menü ausgewählt.


E-Learning Elektronisch unterstütztes Lernen. Beginnt strenggenommen bei der Verwendung eines Beamers. Wird im allgemeinen Sprachgebrauch aber für reines computergestütztes Lernen verwendet.


E-Learning on demand hier: Lernumgebungen, oder -einheiten, die nicht auf dem Kundenserver laufen und nur abgerufen und bezahlt werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden.


Flash Technologie, um (interaktive) Animationen zu erstellen. Viele Internetseiten und Werbebanner basieren auf dieser Technologie. Lernumgebungen und Flashbooks basieren auch auf dieser Technologie.


Flashbook Im Grunde eine animierte und vertonte PowerPoint-Präsentation. Es ist aber auch möglich, weitere Zusatzfunktionen zu integrieren: Inhaltsverzeichnis, Anhänge, Quizzes, Videos, interaktive Simulationen etc.)


Hosting Bereitstellung von Webspace und Datenverkehrsvolumen (Traffic) für Internetprojekte


Interaktive Simulation im Gegensatz zum Screencast interaktiv. Es wird kein Film aufgezeichnet, sondern es werden Screenshots von jeden Schritt der Simulation gemacht. In der Nachbearbeitung können dann Bereiche interaktiv gestaltet werden. Der Nutzer kann also in der Simulation hin und her klicken. Zusätzlich können Bereiche des Bildschirms grafisch hervorgehoben werden, es können Tipps eingeblendet und Fragebögen integriert werden und vieles mehr.


Livesystem serverbasierte Anwendung. Firmen benutzen es z.B. für die Personalverwaltung. Ein Mitarbeiter verändert bestimmte Daten (Gehalt) und alle (mit Zugriffsberechtigung) können die neuen Daten sehen. Wird eine Eingabe Fehlerhaft gemacht, ist sie aber auch überall sichtbar.


LMS

LMS Learning Management System. Ein LMS ist ein erweitertes CMS. Es wurde darauf optimiert, Lerninhalte bereitzustellen und Lernprozesse zu organisieren und zu unterstützen.


Metadaten beschreiben die Daten eines bestimmten Dokuments oder einer Webseite. Die Metadaten einer Webseite können z.B. Inhalt, Autor, Sprache etc. enthalten.


MP3

MP3 (MPEG-1 Layer 3) Audioformat zur verlustbehafteten Kompression. Meist verwendet, um Audiodateien zu speichern.


Multiple Choice Mehrfachauswahl bei einer Prüfung. Eine unbestimmte Anzahl an richtigen und falschen Antworten wird vorgegeben, aus denen der Prüfling die richtige(n) auswählen muss.


Open Source Quelloffene Software.Die Open Source Inititaive schreibt dazu u.a. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden: Für Open-Source-Software gibt es keine Nutzungsbeschränkungen. Weder bezüglich der Anzahl der Benutzer, noch bezüglich der Anzahl der Installationen. Mit der Vervielfältigung und der Verbreitung von Open-Source-Software sind auch keine Zahlungsverpflichtungen gegen einen Lizenzgeber verbunden.


PDF

PDF Portable Document Format. Der Leser eines pdf’s kann das Dokument immer in der Form sehen, wie es der Autor formatiert hat. Verschickt man zum Beispiel ein Word-Dokument, können Schriftarten, Seitenumbrüche und andere Formatierungen falsch angezeigt werden. Ein pdf kann auch schreibgeschützt werden und ist im Gegensatz zu einem Word Dokument nicht mehr veränderbar.


Podcast iPod Broadcasting. Ein Podcast besteht aus einer Serie von Audiodateien mit meistens einem Oberthema, die meist über das Internet vertrieben werden. Vorteil: Audiodateien können sehr gut unterwegs (auf dem Weg zur Arbeit, zum Kunden) gehört werden.


Rapid E-Learning E-Learning, dass mit Autorentools oder Vorlagen entwickelt wurde. Diese Art von E-Learning lässt sich schneller produzieren als individuelle Lernkurse.


Rollover übersetzt: Rüber-rollen. Ein Rollover-Effekt erzeugt eine Reaktion ohne ein Element anklicken zu müssen. Bewegen Sie dafür einfach den Mauszeiger über bestimmte Elemente.


SCORM Shareable Content Object Reference Model. Ansammlung von E-Learning Standards. SCORM Fähige Lerneinheiten sind untereinander austauschbar und im Idealfall können Kurse dynamisch nach gewünschten Kriterien generiert werden. In vielen Fällen findet aber nur das Bepunktungsmodell Beachtung. Die Punktzahl aus Prüfungsaufgaben unterschiedlicher Herkunft (Autorentools, Flash etc.) kann so leicht gesammelt und verarbeitet werden.


Screencast Ein digitaler Film, der die Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm zeigt und beschreibt.
Software zur Aufzeichnung von Screencasts sind z.B TechSmith Camtasia Studio oder Adobe Captivate. Screencasts werden auch häufig als Video-Tutorial bezeichnet.


Screenshot “Foto” von dem, was aktuell auf dem Bildschirm (oder einem Bildschirmauschnitts) zusehen ist.


Videocast Podcast + Video. Informationen werden wie „kleine Nachrichten“ vermittelt. Die Aufmerksamkeit wird bei einer Bild/Ton Kombination weitaus mehr erregt, als bei einem Text.


WBT

Web Based Training. E-Learning, das für das Internet optimiert wurde. Der Unterschied zum CBT liegt in der Konzeption, technischen Umsetzung und Distribution. Optisch nicht unbedingt von einem CBT zu unterscheiden.